Ein Gerichtsentscheid im Februar 2019 wirbelte viele Fliegen und viel Staub auf. Ein Tiroler Landwirt wurde in einem Zivilprozess schuldig gesprochen, weil seine Kühe am Rande einer Alm im Sommer 2014 eine Frau zu Tode getrampelt hatten.

Das „Aus für die Almen“ wurde daraufhin schnell propagiert, bei Landwirtschaftskammern und Tourismusverbänden schrillten die Kuhglocken. Das Urteil wurde als „skandalös“ abgetan. Die Arbeit des Landesgerichtes Innsbruck war jedoch lückenlos und die Haftungsfrage ist eindeutig, wie im Falter 09/19 berichtet wurde.

Laut haben Sie geschrieen, die Landwirtschaftskammern, Tourismusverbände und PolitikerInnen. Es hätte nicht sein müssen, aber der Alpenverein Österreich sprang auf diesen Zug auf und gilt somit öffentlich als legitime Zugkraft für diese vorgestellten Verhaltensregeln sowie der Gesetzesänderung.

Eine anfänglich etwas ungute Situation auf der Brombergalm in Oberösterreich. Doch die Weidetiere waren nur neugierig. Und heiß auf unsere verschwitzten und salzigen Arme.

Neue alte Regeln

Damit nicht alle Sünden des Menschen auf eine Kuhhaut passen müssen, hat der Alpenverein Österreich gemeinsam mit dem Ministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, der Landwirtschaftskammer und der WKO zehn Verhaltensregeln für Besucher und Besucherinnen vorgestellt sowie wurde eine Gesetzesänderung in Begutachtung geschickt.

Es sind dies Regeln, die nicht auf neuen Erkenntnissen beruhen und eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt sind. Dennoch müssen diese wohl ständig neu in Erinnerung gerufen werden. Ja, Weidetiere sind grundsätzlich zahm. Unter gewissen Umständen können diese aber zu einer Lebensgefahr werden.

Hält sich brav hinter dem Zaun auf. Oder davor, je nach Sichtweise.

Zehn Verhaltensregeln für den richtigen Umgang mit Weidevieh sollen das Bewusstsein dafür stärken:

  1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
  2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
  3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber, Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
  4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
  5. Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
  6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
  7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
  8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
  9. Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
  10. Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!
© www.sichere-almen.at

Mehr Eigenverantwortung im ABGB

Die Bundesregierung hat zudem eine Gesetzesänderung in Begutachtung geschickt, die das Haftungsrecht von Viehhaltern im §1320 ABGB ändern soll. Die stärkere Eigenverantwortung der Freizeitnutzer wird darin festgeschrieben. Gäste werden in die Verantwortung genommen, Verhaltensregeln auf Almen und Weiden einzuhalten. Dies soll auch für Tierhalter künftig mehr Rechtssicherheit bringen.

Wie diese Verhaltensregeln jedoch im Fall des Falles vor Gericht Anwendung finden, wird wohl erst das erste Gerichtsurteil weisen. Gerichte entscheiden auf Basis von Gesetzen, und nicht auf Hinweise zu Verhaltensregeln. Ich kann mir also nicht wirklich vorstellen, wie der entsprechende Gesetzestext aussehen soll, ohne dass es zu schwammig wird. Es bleibt jedenfalls spannend.

Schmerzlinderung durch Massage?

Bereits unser eigener Instinkt beweist es: Massagen helfen bei Schmerzen. Nicht umsonst reiben wir intuitiv schmerzende Körperstellen, um uns Linderung zu verschaffen. Daher ist es wenig überraschend, dass Massagen zu den ältesten Heilmethoden gehören. Ihre positiven Wirkungen sind vielfältig. Besonders in der heutigen Zeit leiden viele Menschen durch vermehrt falsches Sitzen und zu wenig Bewegung unter Rückenschmerzen und Verspannungen. Massagen können dabei als eine Form von Ausgleich dienen. Obwohl es eine Vielzahl von Massagearten gibt, zählt die klassische Massage zu den bekanntesten. Sie gilt als eine der effektivsten Methoden, wenn es um die Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparates geht. Sie wirkt sich auch positiv auf die Psyche aus und sorgt gleichzeitig für angenehme Entspannung.

Techniken der klassischen Massage

Die klassische Massage, die nach ihrem Erfinder auch schwedische Massage genannt wird, gehört zu den beliebtesten Massagearten. Masseure, oder Physiotherapeuten wenden die klassische Teil-, oder Ganzkörpermassage an, um Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates zu behandeln.

  • Das Streichen wird in der Regel zu Beginn und oft auch am Ende der Massage verwendet. Beim Streichen wird langsam und mit leichtem Druck über die zu behandelnde Körperstelle gestrichen. Der Handgriff wird als angenehm und entspannend empfunden und eignet sich auch gut, um das Massageöl zu verteilen. Mischt man dem Massageöl etwa noch ätherisches Öl bei, kann sich dies zusätzlich entspannend und schmerzlindernd auf die Massage auswirken. Nicht umsonst nutzt gerade die Aromatherapie die ätherischen Öle zur Beeinflussung und Entspannung des Körpers, oder auch zur Linderung von Krankheiten.
  • Das Kneten wird genutzt um Spannungen zu lösen. Die Haut und Muskulatur wird dabei zwischen Finger und Hände genommen und geknetet. Verspannungen können auch durch das sogenannte Walken gelöst werden. Das Walken entfaltet seine Wirkung durch das Drücken der Muskulatur auf die darunterliegenden Knochen.
  • Unter Reibung werden kleine, kreisende Bewegungen verstanden. Sie werden direkt auf dem betroffenen Muskel ausgeführt. Auch mit dem Reiben können verspannte und harte Muskeln gut gelöst werden.
  • Das Klopfen kann entweder mit den Fingern, der flachen Hand, oder der Handkante erfolgen. Charakteristisch sind dabei kurze, schnelle Bewegungen, die die Durchblutung der Muskulatur fördern.
  • Beim Vibrieren werden die Fingerspitzen, oder auch die flache Hand auf die betroffene Stelle gelegt und zum Vibrieren gebracht. Dadurch wird die Muskulatur gelockert und sogar tiefer gelegene Gewebeschichten können dabei erreicht werden.

Direkte und indirekte Wirkungen

Die klassische Massage verfolgt den direkten Ansatz, denn sie zielt direkt auf den Anwendungsbereich ab. Es geht vor allem um die Behandlung der Haut, Muskeln und Unterschichten. Die einzelnen Faserbündel werden während der Massage gegeneinander verschoben und lockern dabei Verspannungen im Gewebe. Dabei wird gleichzeitigt die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt. Besonders bei Muskelverspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, Lähmungserscheinungen und rheumatischen Erkrankungen hat sich der Einsatz der klassischen Massage bewährt. Auch nach Verletzungen und Operationen am Bewegungsapparat ist ihr Einsatz sinnvoll. Die positiven Auswirkungen sind vielzählig und wissenschaftlich bewiesen.

Jedoch sind auch die indirekten Auswirkungen von Massagen nicht zu unterschätzen. Massageformen mit indirekter Wirkungsweise gehen davon aus, dass die Stimulation einer bestimmten Körperzone auf einen anderen Bereich wirkt. Neben Massageformen aus dem asiatischen Raum, ist vor allem die Fußreflexzonenmassage eine bekannte indirekte, reflektorische Massage. Grundlegendes Konzept dahinter ist, dass der gesamte Köper mit Energieleitbahnen durchzogen ist. Werden beispielsweise bestimmte Druckpunkte an den Fußsohlen und Zehen massiert, wirkt sich dies anregend auf verschiedene Körperpartien und Organe aus.

Weitere Anwendungsgebiete der Klassischen Massage

Die klassische Massage bewirkt nicht nur seelische Entspannung und Schmerzlinderung, sondern wirkt sich auch wohltuend auf Körper und Geist aus. Sie wird im Allgemeinen bei Muskelschmerzen angewendet, die häufig durch Verhärtungen, Durchblutungsstörungen oder Belastungen entstehen. Sie regt den gesamten Blut- und Lymphkreislauf an, versorgt außerdem Muskulatur und innere Organe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen. Auch Schlacken- und Giftstoffe, die sich im Gewebe abgelagert haben können durch die Massage abtransportiert werden.

Die positiven Auswirkungen der klassischen Massage sind ebenso erstaunlich wie vielfältig. Dennoch sollten Sie immer darauf achten, dass sie professionell ausgeführt wird. Nur dann können Sie 100 prozentig von ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften profitieren.

Wohltuende Wärme, natürliches Schwitzen und wohlriechende Düfte, einfach mal abschalten und den Alltagsstress hinter sich lassen. Die Sauna ist eine willkommene Abwechslung um zur Ruhe zu kommen und seinem Körper Gutes zu tun.

Saunieren ist aber weit mehr als nur Wellness:

Neben der positiven Wirkung auf unser Wohlbefinden, wirkt es sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Aufgrund der Abwechslung von Hitze und Abkühlung wird der Stoffwechsel angeregt, unser Kreislauf in Schwung gebracht und unser Immunsystem gestärkt.

In unserem Almsaunadorf haben Sie die Wahl zwischen 10 verschiedene Saunen und Dampfbädern. Von der Honigdampfsauna über die Panoramasauna mit Aussicht über das Bergpanorama, bis hin zur Erlebnissauna, wo Sie mit dem neuesten Licht- und Soundsystem Saunaaufgüsse der anderen Art erleben.

Unser Saunameister Karl sorgt täglich dafür, dass unsere Gäste Ihren Saunagang rundum genießen können. Damit das Saunieren auch seine positive Wirkung erzielt, sollte man folgendes beachten:

Tipps von Saunameister Karl für den Saunatag

  • Planen Sie genug Zeit ein, Ruhepausen zwischen den Saunagängen sind wichtig
  • Gehen Sie weder mit komplett leeren, noch mit zu vollem Magen in die Sauna – das kann den Kreislauf belasten
  • Machen Sie pro Saunabesuch nicht mehr als 2-3 Schwitz- und Abkühlungsphasen
  • Tipp für Saunaanfänger: auf den unteren Bänken ist die Temperatur niedriger.
  • Karl empfiehlt eine Aufenthaltsdauer in der Sauna von max. 15 Minuten
  • Kühlen Sie sich nach dem Saunagang langsam ab und springen Sie nicht direkt ins Kaltwasserbecken
  • Beim Saunieren verliert der Körper Flüssigkeit. Gleichen Sie die verlorene Flüssigkeit nach dem Schwitzen wieder aus – am besten mit Wasser oder Tee

 

Nach einem aktiven Tag beim Wandern oder Skifahren sehnt sich der Körper nach Erholung. Dafür bieten wir unseren Gästen täglich mehrmals geführte Aufgüsse an.

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